Privatkonkurs – Gerichtliches Schuldenregulierungsverfahren

Das gerichtliche Schuldenregulierungsverfahren ist eine Chance für redliche und bemühte Schuldner zur umfassenden Schuldenregulierung. Für das Konkursverfahren von Privatpersonen ist das Bezirksgericht zuständig.

Ab November 2017 gibt es dafür wesentliche Neuerungen: Es gibt keine „Mindestquote“ mehr für die Schuldenregulierung und die Verfahrensdauer im Abschöpfungsverfahren wurde von bisher 7 Jahren auf 5 Jahre verkürzt. SchuldnerInnen ohne pfändbares Einkommen müssen ein Mal jährlich dem Gericht Auskunft über die Bemühungen um eine Erwerbstätigkeit geben.

Staatlich anerkannte Schuldenberatungsstellen haben im Privatkonkurs besondere Bedeutung. Diese Beratungseinrichtungen sind vom Justizministerium anerkannt und unterstützen die Schuldner kostenlos bei ihren außergerichtlichen und gerichtlichen Bemühungen und können Sie im Privatkonkurs auch beim Bezirksgericht vertreten. (Einen Überblick über die anerkannten Stellen finden Sie hier.)

Wir können hier nur einen kurzen Überblick über die rechtliche Situation darstellen, diese Zusammenfassung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zwecks Abklärung Ihrer individuellen Situation wenden Sie sich bitte an eine Schuldenberatungsstelle in Ihrer Nähe.

Siehe auch:

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